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Bärlauchschnaps / Bärlauchblütenwein

Warnhinweis: Dieses Gebräu macht gesund und schön … aber bei zu häufigem Genuß auch sehr einsam!

 

 

Bärlauch kommt in der Naturheilkunde zur Anwendung. Seine Heilwirkung ist den zahlreichen in ihm enthaltenen, überwiegend schwefelartigen ätherischen Ölen zuzuschreiben, die sich positiv auf Verdauung, Atemwege, Leber, Galle, Darm und Magen auswirken. Des Weiteren ergibt sich eine effektive Heilwirkung bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Darmerkrankungen. Zudem wirkt er stoffwechselanregend und positiv auf den Cholesterinspiegel.

 

Gleich bei uns hinter dem Haus beginnt der Wildpark. Dort wächst jetzt im Frühjahr der Bärlauch zuhauf. Hier darf die Pflanze für den Eigenbedarf gesammelt werden. Das habe ich mir natürlich zunutze gemacht. Bärlauchpesto und Bärlauchkräuterbutter sind schnell gemacht und schmecken lecker. Man erntet die Blätter am besten im April. Dann sind sie besonders zart und schmecken besonders intensiv. Mit der Blüte im Mai verlieren die Blätter an Geschmack.

Leider ist Bärlauch, außer im Tiefkühlfach, nicht gerade lange haltbar. Was könnte man also tun? Einkochen ist nicht zu empfehlen, da durch Hitzeeinwirkung die schwefelhaltigen Stoffe verändert werden. Einfrieren sollte auch nur 2. Wahl sein. Zum Glück gibt es noch das Einlegen in Alkohol, um daraus „Medizin“ für eine Kur zu machen. Es schmeckt zwar etwas gewöhnungsbedürftig und man riecht danach eigenartig, aber was soll’s … schließlich ist es der Gesundheit zuträglich. Zur Not kann man sich mit dieser Tinktur auch einreiben. 😉

 

 

Lange Rede, kurzer Sinn! Hier kommen meine Rezepte für Bärlauchschnaps und Bärlauchblütenwein:

 

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1. Bärlauchschnaps

Zutaten:

 

  • frische Bärlauchblätter (genug um damit die bereitstehenden Gläser zu füllen)
  • Schnaps (Korn, Wodka, Obstler … je nach persönlicher Vorliebe … aber mind. 35% sollte er schon haben)

 

Die Blätter klein schneiden und in ein Glas mit weiter Öffnung locker einfüllen. Danach mit dem Schnaps auffüllen. Das Ganze an einem dunklen Ort (z.B. im Keller) ziehen lassen und gelegentlich (2 bis 3 mal in der Woche) gut durchschütteln.

Nach 4 Wochen absieben, und durch einen Kaffeefilter laufen lassen um kleinste Partikel herauszufiltern. Den Bärlauchschnaps in Flaschen abfüllen und an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren.

Ich empfehle immer ein kleines Fläschchen davon im Kühlschrank zu haben, um damit Gäste zu bewirten die ihre Verweildauer bereits überschritten haben, aber nach mehr Alkohol verlangen.

 

Der Tag geht … mein Bärlauchschnaps kommt!

 

Wohl bekomm’s!

 

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2. Bärlauchblütenwein

Zutaten:

  • eine Handvoll Bärlauchblüten
  • 1 Flasche trockener Weißwein

Die Bärlauchblüten in eine weithalsige weiße Flasche füllen und mit dem Weißwein übergiessen. Die Flasche für 6 Wochen an einem sonnigen Ort stehen lassen. Die Bärlauchblüten absieben und den Wein in eine dunkle Flasche füllen. Kühl lagern. Der Wein eignet sich bestens als Aperitiv vor dem Essen.

 

 

 

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Jetzt braucht man Geduld!

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Noch schnell eine kleine Mathematikübung, dann geht's auch schon weiter ... *